Ideenworkshop – 19.06.2019

Die Ozeane sind 2050 plastikfrei – wie ist das passiert und wo ist das Plastik jetzt?
Lösungen des Ideenworkshops im Rahmen einer Vortragsreihe von Campus Grün Freiburg. Erwachsenes Publikum.

  • Plastik wurde wiederverwendet / recycelt.
  • Keine neue Plastikproduktion: Alternative Verpackungen, Runterfahren des Konsums Strafzahlungen gegen Verschmutzung. Restriktion oder / und Subventionierung von nachhaltigen Ansätzen von Konzernen / Firmen.
  • Entfernung von bestehendem Plastik: Unterstützung von FÖJs (verpflichtend?, analog zum Wehrdienst), größere „Schlagkraft“ Projekte, Kläranlagen gegen Mikroplastik, größere Erforschung der tiefen Meere.
  • Eine Art Plastikmagnet, den man in die Meere legt und der alle Arten von Plastik „ansaugt“. Diesen „Plastikknäul“ kann man leichter aus dem Meer entfernen.
  • Plastik reduzieren: mehr staatliche Verbote / Aufklärung, Veränderung des Konsums „erzwingen“, aber: Alternativen anbieten, z.B. mehr Stofftüten
  • Forschung der Ideonella-Bakterien fördern: Mehr Gelder in Forschung & Technologie.
  • Ursachenbekämpfung in  Asien / Afrika: Müllsysteme verbessern, Anreize durch Projekte um Plastik zu einem „wertvolleren“ Handelsgut zu machen.
  • Erhöhte Kosten für Plastik.
  • Plastik-Zerleger, der Plastik durch Filtern und gleichzeitiges Einsaugen in seine kleinsten Bestandteile (Atome) zerlegt und neu zu Neuem zusammensetzt.
  • Jedes Schiff muss Plastik verpflichtend eingesammelt haben & Belohnungssystem.
  • Staubsauger: Löst unter Wasser mechanisch Wirbel aus, durch Sieb wird Wasser gefiltert, Plastik bleibt im Staubsauger hängen, ferngesteuert über Funk à Wenn voll dann fahren sie automatisch zur Base um ausgeleert zu werden, usw.
  • Hersteller werden zur Verantwortung gezogen: Geldauflagen (jährlich steigend bis unrentabel), Austausch (für jede Einheit neu produziertes Plastik muss die doppelte Menge aus dem Meer gefiltert werden).
  • Internationales Organ zur Organisation.
  • Pfand auf alle Plastikartikel.
  • In ärmeren Ländern: Geld für Plastikabgabe.
  • Filter an Einflüssen und Flüssen ins Meer + Buße für Länder.
  • Plastikproduzierende + konsumierende Firmen müssen Anteil ihres Umsatzes in die Entwicklung von Plastikalternativen investieren, damit diese preiswerter und somit für den Käufer attraktiver werden.
  • Plastiksammler als lukrativer Beruf.
  • An konkreten Beispielstudien Erfolge aufzeigen: Was kann man bewegen, wenn jeder einen Monat pro Jahr aus Plastiktüten / auf Kauf von Shampoo-Behälter verzichtet.
  • Neuen Zufluss stoppen: Flussdeltas kontrollieren (Sieb-Prinzip).
  • Ozean-Ströme nutzen und an „Sammelpunkten“ absaugen.
  • Zufluss reduzieren durch biologisch abbaubare Kunststoffe oder wertvolle, upcycelbare Polymere.
  • Züchtung von Plastik-fressenden Mikroorganismen (Enzyme?).
  • Reduktion durch Pfand.
  • Verbrennen.
  • Noch recycelbar? à Qualitativ minderwertige Kunststoffe, z.B. Baustoffe [verbieten]
  • Die Plastikproduktion verbieten.
  • Alternativen zu Plastik anbieten und durch Steuern fördern, z.B. Bambus, Kokosnuss, Algen,…
  • Plastik Edukation [im] Stadtwerk …
  • In Forschung von Produktion von natürlichen Verpackungen investieren, damit es keine Auswirkungen hat und sich abbaut.
  • Es muss eine staatliche Entscheidung sein, ein Budget kurz- bis langfristig bereitzustellen damit jedes Land sich darauf vorbereiten kann sich bis 2050 von allem Plastik zu befreien.
  • Plastik-Gebühren einsetzen und mit dem Geld das Meer reinigen.
  • In die uralte Verpackungen und Traditionen zurückzukehren, z.B. Brot in Blätter verpacken, Milch im Metallkrug.
  • Eine Maschine erfinden, die Lebewesen scannt und nur die Leblosen saugt.
  • Enzyme (?) wandeln das Plastik um (wird gefunden in der Natur, natürlich umweltfreundlich).
  • Magnete ?
  • Keine weitere Plastikproduktion.
  • Taucher zur Meermüllabfuhr ausbilden.
  • Strafe für Verschmutzung.
  • Unterstützung für nachhaltige Unternehmen.
  • Plastik verbieten.
  • Wiederverwertung durch verbessertes Recycling.
  • Taucher.
  • Kläranlagen gegen Mikroplastik.
  • Starzahlungen gegen Verschmutzung.
  • Verbot von Plastik.
  • Subventionierung nachhaltiger Alternativen.
  • Verbesserte Recyclingmethoden.
  • Alternative Nutzung von Plastik, z.B. Treibstoff, Häuserbau, Möbelbau, 3D-Druck.
  • Plastik als finanzielle Währung. Am Anfang kann sich jeder bedienen, bis nichts mehr da ist. Somit würde auch Armut bekämpft werden.
  • Das Plastik wurde in Häuser und als Druckmaterial verwendet.
  • Das Plastik befindet sich in den Banken, in den Geldbeuteln als Zahlungsmittel.
  • Plastikproduktion stoppen: Plastiksteuer, plastikfreie Verpackungen – auch für sozial schwächere Personen / Haushalte ermöglichen und mehr in Supermärkten-, Strafen.
  • Geld für jedes kg Plastik.
  • Meeresstaubsauger.
  • Apell an Gesundheit focieren: Plazentagängig, Blut-Hirnschranke. Wirkt…abschreckende Bilder…
  • Förderung von Unverpacktläden.
  • Filter an jeder Flussmündung.
  • Biologisch abbaubare Materialien verwenden.
  • UN HHPC-Report: Pflicht-Report.
  • Alternativen mit massiven Förderungen erforschen plus Programm zum CleanUp der Ozeane.
  • „Staudämme“ / schwimmende Bojen mit denen das vorhandene Plastik „eingefischt“ werden kann.
  • Forschung zur Beseitigung / Filterung von Mikroplastik.
  • Bildung weltweit / Bewusstsein stärken.
  • Umweltschutz als Schulfach. Vergesst CO2 nicht 😉
  • „Statische Aufladung“ von Plastik (Mikro) und unter Booten / Schiffen, welches es so anzieht und aus dem Meer fischt / filtert.
  • Mikroplastik in sämtlichen Substanzen verbieten (Duschgels, Reinigungsmittel).
  • Plastiktüten im Einzelhandel verbieten.
  • Förderung von verpackunsgfreien Supermärkten.
  • Hohe Einfuhrzölle auf Plastik außerhalb der EU (da nicht kontrollierbar).
  • Förderung der Forschung für Ersatzprodukte.
  • Erneuerbare Energien fördern. (Gesamtbild Natur).
  • Challenges ins Leben rufen „eine Woche / ein Monat ohne Plastik“, „Plastik eine Woche / einen Monat lang nicht wegschmeißen“ und so Bewusstsein fördern. Menschen lieben Challenges (Social Media!).

Ideenworkshop – 16.05.2019

Die Ozeane sind 2050 plastikfrei – wie ist das passiert?

Lösungen des Ideenworkshops im Rahmen einer Vortragsreihe des GZ Schindlergut in Zürich. Erwachsenes Publikum.

  • Regelmäßige Clean-Ups, evtl. auch durch Politik oder über Incentives gefördert? (z.B. Steuer).
  • Diese Ocean-Plasticbins werden auch von Staaten(-gemeinschaften) gefördert (Ocean Cleanup, Sea bins).
  • Hohe Steuern für Plastik.
  • Der gesammelte Müll wird recycelt, ich weiß aber nicht wie (noch nicht) 😊.
  • Ein Plastikfressendes Tier wurde gezüchtet.
  • Die Menschheit benutzt natürliche Säcke, Take-Away-Geschirr, usw. mit Depot dran.
  • Das Plastik wird eingesammelt & in Containern in den Bergen versteckt.
  • Plastik wird eingesammelt und nach Möglichkeit recycelt.
  • Plastik-Häuser wurden mit dem Plastik gebaut.
  • Man baut eine Müllinsel um alles zu zentrieren, evtl. wird daraus sogar ein neuer Kontinent.
  • Man entwickelt eine Bausubstanz für den Hausbau.
  • Plastiksammelboote sammeln alles auf der Oberfläche.
  • Gesunde Chemie, die Mikroplastik umwandeln.
  • Menschheit stirbt aus.
  • Großkonzerne investieren Gewinne in Recycling / CleanUps, etc..
  • In Wirtschaft ein Gesetzt [implementieren]: Wer Plastik produziert soll auch entsorgen.
  • Die Menschen wollen im ganzen Welt kein Plastik mehr nutzen.
  • Keine Polyester-Kleidung mehr im Verkauf / in Produkten.
  • Keine Plastikverpackungen im Supermarkt.
  • Neue Filtersysteme für Kläranlagen / Recyclinghöfe.
  • Kein Weichspüler mehr im Verkauf.
  • Einsatz von moderner Technologie, die Mikro-/Nanoplastikpartikel im Meer erkennt und einsammelt / verwertet.
  • Spezielle Förderung von Start-Ups, die nachhaltige Recyclinglösungen entwickelt.
  • Hohe Steuern / Abgaben auf nachweislich umweltschädliche Alltagsprodukte (Kosmetik, Waschmittel, etc.)
  • Strenge (!!!) Gesetze für Großunternehmen. (Prio 1)

Testimonials

>>Vielen Dank für Euer Engagement für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt, und den spannenden Vortrag an der Uni Freiburg! Der Vortrag begann mit schönen Unterwasseraufnahmen und beleuchtete die Müllproblematik von verschiedenen Seiten. Schön, dass ihr uns nicht hilflos zurückgelassen habt, sondern Lösungswege auf unterschiedlichen Handlungsebenen aufgezeigt habt.<<

Matthias Hertel, Campusgrün Freiburg
Statement nach dem Vortrag an der Uni Freiburg am 19.06.2019

>>Toller Abend, drei Daumen hoch! Das Thema kommt mit dem klassen Vortrag einfach rüber. Den Vortrag würde ich glatt nochmals buchen. Am Tag nach dem Vortrag fand eine Ortsputzede, also ein etablierter CleanUp statt. Dort bekam ich folgende Rückmeldungen:
Eine Mutter: Meine Tochter kam gerade von „fridays for future“ und hat nach dem Vortrag gleich am nächsten Tag energisch mit Müllsammeln durchgestartet. Früher war sie nur naja dabei, aber jetzt wusste sie auch warum.
Stadtarbeiter: Dieses Mal räumten aber mehr die Landschaft auf.<<

Konrad Gramelspacher, Vorstandsmitglied Bügerverein Grunern und  Mitarbeiter bei Radio Dreyeckland
Statement nach dem Vortrag in Grunern 15.03.2019


>>Ich wollte mich noch mal bedanken. Der Vortrag schildert eindringlich, worum es geht und was man tun kann; er ist präzise und detailliert, und doch einfach zu verstehen. Danach ist man hoch motiviert, selbst anzupacken.
Am Samstag drauf waren viele Menschen mit bei der Dorfputzete, insbesondere viele Kinder. Es wurde durch die Extra-Motivation nochmal intensiver gesucht und richtig viel Müll gesammelt. Der Vortrag hat somit gute Wirkung gezeigt.
In der Folge habe ich noch andere Besucher des Vortrags getroffen; alle waren voll des Lobes über die gelungene, kurzweilige und abwechslungsreiche Präsentation. <<

Eckhard Hiekisch, Vorstandsmitglied Bügerverein Grunern
Statement nach dem Vortrag in Grunern 15.03.2019


>>Plastic Education ist ein „muss man gehört haben“-Vortrag. Die Liebe der Speaker zum Ozean kommt rüber, die schützenswerte Schönheit des sensiblen maritimen Ökosystems und die für den Verstand schlicht unfassbare Problematik der Vermüllung durch Makro-, Mikro- und Nanoplastik. Aber auch – und dadurch ist es richtig gut – die Vision von sauberen und gesunden Meeren im Jahr 2050 sowie die ersten Schritte und Lösungsmöglichkeiten, die es in diese Richtung bereits gibt, werden aufgezeigt. Durch die Aufforderung, eigene Ideen in diese Richtung zu entwickeln und sich direkt vor Ort diesbezüglich zu vernetzen, wird die Sache rund und positiv zukunftsorientiert. Danke Anna & Daniel für Eure Pionierarbeit! <<

Henrik Langholf, Veranstalter Water Festival Freiburg 2019
Statement nach dem Vortrag in Grunern 15.03.2019


>>Vielen Dank für den spannenden Vortrag! Fand es super, in so kurzer Zeit einen Überblick über die Problematik zu bekommen. Es war sehr angenehm, dass ihr die Problematik so locker, mit Praxisbezug und lokalen Lösungen präsentiert habt. Die out-of-the-box Lösungssuche im Publikum hat sehr viel Spass gemacht.<<

René Mettler, Energy Science and Technology – Student an der ETH Zürich
Statement nach dem Vortrag im Botanischen Garten Zürich, 10.11.2018


>>Ein super Vortrag, der die Teilnehmer mitreist und dazu motiviert mit anzupacken, die Probleme hervorhebt und gleichzeitig neue Lösungen in den Raum stellt. Man muss diesen Vortrag unbedingt sehen!<<

Jana Weitze, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsjunioren Freiburg 2017/2018
Statement nach dem Vortrag in der Uni Freiburg, 30.01.2018

Ideenworkshop – 15.03.2019

Die Ozeane sind 2050 plastikfrei – wie ist das passiert?

Lösungen des Ideenworkshops im Rahmen des Vortrags beim Bürgerverein Grunern. Vorwiegend erwachsenes Publikum, einige Jugendliche.

Sehr liebes Dankeschön vom Veranstalter.
Sehr liebes Dankeschön vom Veranstalter.

  • Einsatz von großen Plastiksammelschiffen
  • Tiere züchten, die Plastik fressen und umwandeln können
  • Subventionierung von Läden, die alles lose verkaufen (man spart dann ja Müllkosten)
  • Freiwilliges Plastik Jahr (pro Kilozahl gibt’s NC-Reduktion)
  • Sofortiges Verbot aller Plastiktüten
  • Kompletten Müll sammeln und in kleinen Paketen in das Weltall schicken damit es bei Wiedereintritt in die Stratosphere verglüht. Danach keinen neuen Müll / Plastik produzieren à Ozean plastikfrei
  • Oder Plastik in die Sonne schießen.
  • Maschine zur Stromgewinnung bauen, die mit Müll läuft, siehe „Zurück in die Zukunft 2“.
  • Vermeiden von Plastik!!!
  • Filtern aus dem Meer.
  • Meer ablassen. Plastik einsammeln.  Wieder füllen.
  • Lebewesen schaffen, die Plastik „fressen“ / „neutralisiern“
  • Säuberungsaktionen.
  • Plastikstaubsauger
  • „Magnet“ um Plastik zu binden / festzuhalten.
  • Über die Galaxie hinaus schießen.
  • Plastikfressende Bakterien.
  • Alles wurde recycelt.
  • Plastik wurde zu Gebäuden verbaut.
  • Bakterien spalten Plastik zu organischem Material.
  • Fake News: Plastik noch im Meer.
  • Klimawandel – Hitze verkochte Plastik.
  • Die Ozeane werden abgefischt (das Plastik nicht die Fische).
  • Organismen wurden gefunden / kreiert, die das Plastik zersetzen.
  • Wir haben Aliens gefunden, die uns helfen.
  • Erstens: Bild einer Erde: „Plastikerde 2019“; Zweitens: Bild eines Meteroiten, der in die Sonne einschlägt: „2030 Meteroiteneinschlag“; Drittens: Kein Bild: „2050 – und weg ist sie!“
  • Weltweite Säuberungsaktion.
  • Weltweites Plastikherstellungsverbot.
  • Verbot von Plastikverpackungen / Einwegplastik.
  • 100% Recycling im Herstellungsland.
  • Plastikalternativen: z.B. Schuhe aus Ananasfasern, Kokus, Kork
  • Plastik- und Dreckfresser durchkreuzen die Ozeane. Solarbetrieben natürlich.
  • Riesenplastikstaubsauger saugen das Plastik auf.
  • Wasser wird vorrübergehend ins Weltall gesaugt (Wassertropfen). Dann wird das ganze Plastik „aufgestaubsaugt“, es wird ein Loch zum Erdkern gebohrt, das Plastik dort rein geschmissen und das Wasser wieder zurückgeholt. (von den 4 ganz Schlauen!)
  • Mikroorganismen werden gezüchtet, die sich von Plastik ernähren und es zu organischen Stoffen umwandeln.
  • Zeitmaschine in die Vergangenheit à Abbaubares Plastik wird erfunden.
  • Zentral sammeln und später von Robotern zerlegen lassen.
  • Verbrennen und filtern!
  • Abbaubares Plastik entwickeln.
  • Plastikfresser entwickeln.
  • Plastik-abbauende Organismen suchen.


Radio Dreyeckland Interview

Kondrad vom Radio Dreyeckland ein Interview hat mich, Anna zu dem Plastik Edukations Vortrag gegeben. Der 10 minütigen Beitrag bereitet schonmal auf den Vortrag in Grunern vor und die am folgenden Tage stattfindende Ortsputzede. Ortsputzeden sind jährliche CleanUps organisiert von den Gemeinden, die aber wesentlich älter als der neue Trend sind. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich bereits vor über 20 Jahren als kleines Kind mit Handschuhen ausgerüstet den Müll rund um mein Heimatdorf aufgesammelt habe.

Update der Organisationen

Seit einiger Zeit gibt es unter dem Reiter Informationsmaterial verschiedenste Informationen zu finden. Diese werden laufend erweitert. Ein Blick lohnt sich immer; sei es um Lehrmaterial zu finden, eine Organisation, an die man spenden möchte oder man stößt auf eine Initiative, welche man tatkräftig unterstützen kann.

Kurzvortrag TEDxFreiburg – 08.12.2018

Vor 350 Leuten haben wir in kurzer Zeit viele Tips für den Umgang mit dem Plastikwahn im Alltag gegeben und auf das Thema Plastik im Ozean aufmerksam gemacht. TEDxFreiburg hat eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt, die viele Gedankenanstöße zusammengebracht hat.

Foto: Felix Groteloh

Foto: Felix Groteloh

Foto: Felix Groteloh

Ideenworkshop – 10.11.2018

Die Ozeane sind 2050 plastikfrei – wie ist das passiert?

Lösungen des Ideenworkshops im Rahmen des Vortrags im Botanischen Garten Zürich. Erwachsenes Publikum.

  • Plastiktauchroboter
  • Taucherregelung à jeder Tauchgang mit Clean Up ergibt einen Stempel zur Motivation. Auch auf andere Sportarten übertragen.
  • Neue Schuhsohlen aus pflanzlichen oder tierischen Produkten
  • Gesammeltes [Plastik] direkt recyceln
  • Innovations-Glas, das nicht zerbricht (plastikfreies Panzerglas).
  • Intelligentes Flussnetz, das nur Plastik filtert
  • Staubsauger
  • Elon Musk, der Tesla-Gründer und Öl Verhinderer: Könnte ein Plastik entwickeln, das die Natur nicht stört.
  • Ein Bakterium, das es [Plastik] isst / frisst
  • Das Feld hätte eine größere Wirkung in Indien als bei uns: Für 1‘000 kann man mehr Plastik … als in Europa als Indien / China
  • Durch die starken Vorschriften der Lebensmittelindustrie braucht die Verpackungsindustrie Plastik und findet daher keine zeitgenössische Lösung
  • Globale Einführung von „Plastikdienst“ wie Zivildienst nach der Schule ein Jahr Plastik sammeln.
  • Chemikalie ins Meer, die Plastik zersetzt.
  • Filter / Siebe vor allen Flussmündungen ins Meer / in andere Flüsse
  • Nur noch weißes Plastik -> wird gesammelt zur Abdeckung von Gletschern & Eisfeldern (Arktis) -> weniger Schmelze = Rettung des Klimas
  • Uns geht das Erdöl aus à kein neues Plastik
  • Mode aus Meeresplastik wird globaler Trend à viele Unternehmen sammeln Plastik im Meer
  • Neue Technologie à großflächige Siebe (vertikal), die Makroplastik aus dem Meer filtern
  • Magnetisches Plastik -> Magnet [nutzen] zum Separieren aus dem Meer
  • Tierart, die Plastik verdauen kann
  • Nur noch weißes Plastik
  • Arbeitslose sammeln Plastik
  • Weltweiter Plastiksammel- statt Militärdienst
  • Gletscher mit Plastik abdecken
  • Plastiksteuer, mit der Löhne für Plastiksammler*innen bezahlt werden
  • Verpackungsfrei einkaufen
  • Plastik als teures Gut verkaufen
  • Den Mars besiedeln -> weniger Menschen auf der Erde -> weniger Müllverursacher
  • Plastikpfand
  • [auf dem] Markt einkaufen
  • Straßenbahn / Bus statt Auto
  • Mikroplastikfilter am Wasserhahn
  • Plastic Hero Competitions / Plastic Olympics
  • Revalue plastic to the price of titanium / give it the same status
  • Mikroorganismen (z.B. Würmer) züchten, die Plastik essen & verdauen können und auf der ganzen Welt verteilen
  • Earthships (Isolation nur mit Plastik und Glasflaschen)
  • Intelligent konstruieren und recyceln
  • Häuser aus bestehendem Plastik bauen und weitere Plastikproduktion unterbrechen
  • Jeder läuft immer mit einem Kübelsack herum und sammelt Plastik, weil’s cool ist und man die gesammelte Menge den Steuern abziehen kann
  • Öffentlicher Platz mit 3D Figuren von Menschen, die Plastik gesammelt haben (z.B.  15kg Plastik = 1 3D Abbild), wird auf dem Bundesplatz aufgestellt
  • Plastikstaubsauger für das Meer
  • Dinge kaufen, die nicht aus Plastik sind. Z.B. Joghurt im Glas.
  • Plastikbeutel austauschen mit Stoffbeuteln.
  • Mehr Leute davon erzählen weniger Plastik zu benutzen.
  • Kunstwerke bauen aus Plastik.
  • Reparieren statt heutige Wegwerfkultur (Pflicht für Firmen einführen)
  • Bildung: Plastik & Recycling schon Böden, Urwälder, Tropen, Wälder, Lebensraum
  • Recycling-Symbole auf Verpackungen drucken à einfache, sortenreine Trennung
  • Take-Away nur mit Pfand / Mehrwegsystem
  • Preis von / für Verpackung teuer machen
  • Strafe für Littering muss hoch sein
  • Leichtes, unzerbrechliches Glas herstellen
  • Bevölkerung reduzieren, weniger Geburten

Workshop – 18.07.2018

Großes Dankeschön an die Wirtschaftsjunioren Freiburg, die eine tolle Clean Up Week in Freiburg organisiert haben und vor allem an Jana Weitze, die uns bei der Vorbereitung bis zur letzten Minute bei allen Fragen zur Seite stand!
Wir konnten im Rahmen dieser Initiative zusammen mit dem Schauspieler Waldemar Kobus im Cinemaxx einen tollen Plastik Edukation Vortrag halten!
Und noch besser, ein Teil der gesammelten Spenden der Clean Up Week ging an uns, sodass jetzt Schulen und gemeinnützige Organisationen unseren Vortrag vergünstigt oder sogar kostenlos buchen können!

Da wir bei dem Vortrag im Rahmen der Clean Up Week keinen schriftlichen Ideenworkshop gemacht haben, hier nur einige Eindrücke:

 

Ideenworkshop – 14.07.2018

Die Ozeane sind 2050 plastikfrei – wie ist das passiert?

Lösungen des Ideenworkshops im Rahmen des Vortrags in der Glaskiste Freiburg. Erwachsenes Publikum.

  • Plastikverbote à nichts Neues mehr dazu
  • Maschinen, die Plastik aufsammeln
  • Plastikfreie Kleidung
  • Verzicht [auf Plastik]
  • Verfahren, Plastik zu zersetzen, z.B. Würmer, die Plastik essen
  • Verbot von Tüten [und Strohhalmen] bis 2025
  • Alternative Materialien für Reifen [sodass kein Mikroplastik beim Abrieb entsteht]
  • Nur noch geteilte Transportmöglichkeiten werden genutzt
  • Leute sind nackt (?) [um Mikroplastik durch u.a. das Waschen von Kleidung zu vermeiden]
  • Wir hören auf, Fisch und Meerestiere zu essen um Plastik-Fischernetze als Müll zu vermeiden
  • Stoppen der industriellen Produktion von Plastik
  • Häuser aus Hanf bauen
  • Wir passen unsere Verdauung darauf an, Plastik zu verwerten
  • -Gesetzgebung
  • Alternative Angebote zu Plastik-Einkaufe
  • Keine Plastiktüten, stattdessen Papiertüten, Stofftaschen
  • Biologisch abbaubares Verpackungsmaterial
  • Bewusstsein schaffen
  • „sauber machen“, clean up Aktionen weltweit und regelmäßig
  • Innovation in Forschung
  • Wie war es „damals“ ohne Plastik?!
  • Initiative von Firmen und Politik
  • Bessere Filter für Waschmaschinen, Kläranlagen, etc.
  • Kläranlagen aufrüsten
  • Schwimmende Kläranlagen einsetzen
  • Bewusstsein schaffen um neuen Plastikmüll zu vermeiden
  • Teilen der Technologien
  • Plastik zu einem Luxusgut machen
  • Sammellisten einführen um Recycling zu fördern
  • Gruppenaktionen für das Einsammeln initiieren
  • Anreize schaffen / Aufklärung in der dritten Welt
  • Kläranlagen in die dritte Welt bringen
  • Als gutes Beispiel vorleben
  • Bildungssystem updaten
  • Barfuß laufen
  • Leute haben realisiert was das Problem ist
  • Kläranlage entwickelt, die Mikroplastik herausfiltert
  • Alternative für Plastik gefunden
  • Kein Plastik wird mehr produziert
  • ALLE haben Plastikmüll gesammelt
  • Möglichkeit wurde gefunden wie Plastik wieder zurück verwandelt werden kann