Ideenworkshop – 24.11.2017

Die Ozeane sind 2050 plastikfrei – wie ist das passiert?

Lösungen des Ideenworkshops im Rahmen des Vortrags beim NABU. Erwachsenes Publikum.

Lokal

  • eigene Verschwendung weitesgehend einschränken
  • Beteiligung bei Reinigungsaktionen
  • Müll ordnungsgemäß entsorgen
  • Produkte ohne Mikroplastik bevorzugen
  • Einkauftaschen etc benutzen, auch Mehrfachverpackungen für z.B. Obst und Gemüse (stellt diese zur dünnen Plastikbeutel)
  • Bewusster und reduzierter Umgang mit Plastik
  • Aufklärungs- und Bildungsarbeiter über Folgen von Plastiknutzung – Wo ist Plastik überall enthalten?
  • Aktiv werden, Plastik aufsammeln
  • Bewusste Ernährung – reduziert Verpackungsmaterialien
  • Vereine / NGOs etc. unterstützen / beitreten
  • Freitauchen lernen
  • Möglichst unverpackte Lebensmittel kaufen
  • Eigene (Stoff-) Tüten verwenden
  • 3sam Clean Up!
  • Aufklärungsarbeit (Schulen, Uni, etc. )
  • Strickt auf Mülltrennung achten (ggf. Mitbewohner ermahnen)
  • Lokal kaufen (nicht bestellen)
  • Lokal einkaufen
  • Einkaufen im Unverpackt-Laden z.B. Sedanstr. Glaskiste
  • Wiederverwendbares Verpackungsmaterial mit zum Einkauf nehmen
  • Mikroplastik in Kosmetik und Putzmittel vermeiden (Zutatenliste checken)
  • Öffentlichkeitsarbeit, Vermeidungsstrategien
  • Textilien vermeiden, die wie Fleece zu Mikroplastik-Abspaltung beim Waschen [führen]
  • Online Versender bevorzugen, die in Mehrweg-Kisten ausliefern
  • Aufräumaktionen
  • Keine „to-go“-verpackte Sachen kaufen. Kein Plastikbesteck. Verbote von Regierungen.
  • Taschen von Trashy-Bags (Sozialprojekt) (Taschen aus Getränkeverpackungen)
  • Stoffbeutel statt Plastikbeutel verwenden
  • Plastiktüten nicht mehr verkaufen sondern nur Stofftaschen oder Papiertaschen
  • Mehrwegartikel satt Einwegartikel in Umlauf bringen  durch Steuern lenken  Informationskampagnen
  • Filteranlagen in Wasserwerke für Mikroplastik einbauen (gesetzlich beschließen)
  • Mehr Clean Ups
  • Einzelhandel zu Recycling Verpackungen zwingen (durch Politik)
  • Mehr Gläser als Plastik als Verpackung benutzen
  • Vermeidung von Plastikverpackungen im täglichen Leben
  • Mitgebrachte Stoffbeutel statt Plastikbeutel kaufen bzw. benutzen
  • Obst und Gemüse auf dem Markt und Gefäße / Flaschen / Taschen / Korb mitbringen
  • Verpackte Ware nochmals verpacken
  • Pfand wieder auf Werkflaschen und evt. sämtliche Flaschen
  • Die Forschung und Wissenschaft soll Wege finden, die unschädliche Zersetzung möglich zu machen
  • Mit gutem Beispiel vorangehen
  • Plastiktüten nochmals benutzen
  • Beim Einkaufen keine Tüten geben lassen
  • Freiwillige Müllsammelaktionen unterstützen
  • Alle Kaffeebecher als Pfandsystem sollte Pflicht sein
  • Mehr Recycling von Plastik!
  • Verpackungsfreien Laden nutzen
  • Wiederverwendbare Tragebeutel (zB Leinen), Edelstahltrinkflasche, Nicht-Plastik-Nachfüllbecher für z.B. Kaffee
  • Kurze Wege, lokale, regionale Waren konsumieren (z.B. Gemüsekiste)
  • Nicht-Plastik-Nachfüllpacks etc.
  • Haarseifen statt Shampoo, Duschgel
  • Gemüse nicht mehr eintüten
  • Glas statt Plastik
  • Wenn dann Papiertüte
  • Unverpackt

Global

  • Weiterentwicklung und breiter Einsatz von „Meeresplastiksaugern“
  • Alternativprodukte bzw. -materialien zur Verfügung stellen
  • Konsequente Recyclingverfahren weltweit
  • 90% des Mülls über 7 Flüsse ins Meer… -> Meermündungen entmüllen
  • Plastik- / Müllteppiche in den Meeren entsorgen
  • Entwicklungsländer unterstützen / fordern
  • Bessere Filter für Mikroplastik entwickeln
  • Plastik teurer machen / besteuern
  • Plastik ins All schießen
  • Über UNO / WHO Druck auf Indien, China etc. ausüben und auf Probleme aufmerksam machen
  • Studien verfassen über die Auswirkungen von Plastik und Mikroplastik auf den Menschen bzw. auf den Körper
  • Plastiksaugroboter für Müll im Meer (bereits in Entwicklung)
  • Mehr Gläser als Plastik als Verpackung benutzen
  • Pfandsystem für Müll
  • Tourismusindustrie könnte Druck ausüben
  • Bildungs-Aufklärungsarbeit in entsprechenden Ländern! (Asien, …)
  • Infrastrukturmaßnahmen verbessern (Müllverbrennung, Lagerung, …)
  • Entsprechende Sammel-, Mülltrennungssystem in entsprechenden Ländern
  • Markierungspflicht für Mikroplastik / Label
  • Abschreckende Bilder auf Plastiktüten und Kaffeebechern wie bei Zigaretten
  • Strohhalme umbenennen in Pastikrohr
  • Strenge top-down Regulierung – Regierungen in die Verantwortung nehmen.
  • Bottom-up in den meisten Entwicklungsländern schlichtweg nicht umsetzbar.
  • Mehr Papierverpackungen (wie früher zB Klopapier)
  • Plastiktüten verbieten / Plastiksteuer
  • Zumindest Einwegplastikflaschenverbot
  • Mehr Unverpackt-System (z.B. Shampoo, Zahnpasta, etc., aber auch Milch)
  • Bessere Filteranlagen –> Kläranlagen
  • Bambus-, Mais-, Palmblattbesteck statt Plastikgabel und Pappteller

Brief

Mein Vater pflegte immer zu sagen >> es geht nur über’s Geld<<. Es tut nur weh, wenn es etwas kostet. Deshalb müssen wir in einem kapitalistischen System mit den wirtschaftlichen Prinzipien „mitschwimmen“ und Umweltverschmutzung in jeglicher Sicht unter Strafe stellen. In Form von Steuern zum Beispiel. Karma bedeutet Ursache und Wirkung. Deshalb muss sich der Bildungsbereich stark in diese Richtung entwickeln. Wir brauchen relevante Fächer / Themen in den Schulen, wie z.B. Umweltschutz. Der Staat ist für die Verschmutzung verantwortlich, das heißt er hat die Aufgabe für die Reinigung zu sorgen. Dafür müssen weitere Arbeitsplätze / Berufe geschaffen werden. Eine Müllabfuhr für die Meere sozusagen. Das Militär soll mithelfen! Ich bin generell gegen Verbote. Die Menschen müssen freiwillig verzichten durch Sensibilisierung über Emotionen. –> Fördern statt verbieten.
Wichtig an dem Grundsätzlichen zu arbeiten bevor man an die Lösungen denkt.
–> Wie es früher war.
–> Verbesserungswettbewerbe.